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Category Archives: Allgemein

Danke Weihnachtsmarkt 2017

6. Dezember 2017

Danke Weihnachtsmarkt 2017!

Aus Spenden und dem Erlös von Punsch, Schmalzbroten (selbstgemachter veganer und auch Schweineschmalz auf frischem Schwarzbrot gespendet von der Stadtbäckerei Sass), Holzvögeln, Taschen und anderen Kleinigkeiten haben wir wieder 3130,60 Euro gesammelt. Ein tolles Ergebnis. Vielen Dank allen Helfern, Spendern, Weihnachtsmarktbesuchern und sonstigen Beteiligten.

Die Rasselbande hat aus ihrem Verkauf von Gestecken und Punsch auf ihren kleinen Weihnachtsmarkt in der Buchentwiete einen Gewinn von 1154,50 Euro erwirtschaftet und spendet den gesamten Betrag für Taten-statt-Worte e.V. – Vielen, vielen Dank an die engagierten Rasselbandeneltern und Mitarbeiter!

Der Gesamtbetrag von sage und schreibe 4284,90 Euro kommt 1:1 unserem Partner Christian Aponte in Guatemala für sein Projekt Cafnima zu Gute.

Vielen Dank!

Nach dem Feuer – Aufbau LosPinos

4. Dezember 2017

Die ersten Hütten sind wieder aufgebaut.

Der Wiederaufbau beginnt – Los Pinos – erste Hilfe!

14. November 2017

Feuerkatastrophe in Los Pinos

10. November 2017

Liebe Freunde,
unmittelbar nach Druck des beiliegenden Jahresberichtes erreichte uns die folgende
Meldung unseres guatemaltekischen Partners Christian Aponte:

„Lieber Rainer und Freunde von „Taten statt Worte“!

Letzte Nacht zerstörte ein Feuer 35 Hütten in der Siedlung Los Pinos. Es ist dies der
Slum, den Angelika und Du bei Eurem letzten Aufenthalt besucht und dessen Bau Ihr
seinerzeit nach der Flutkatastrophe unterstützt hattet und aus dem die meisten Kinder
der neuen Kindertagesstätte stammen.(Siehe auch den Bericht dazu in der lokalen Tageszeitung.)
Es gab keine Opfer unter den Bewohnern, aber sie haben all ihre kümmerliche Habe
verloren – die Kinder kamen halb nackt in die Tagesstätte, ohne Schuhe etc. Wir haben sofort das Nötigste besorgt und haben auch Schuhe bis auf zwei gefunden.

Wir haben uns mit den Sprechern der Siedlung beraten und unser Team hat sofort be-
gonnen mit der Organisation für das Nötigste. Wir schicken diesen Hilferuf mit
der Bitte um € 10.000,00 an Euch als die Organisation, die am Unmittelbarsten mit
dieser Siedlung verbunden ist.Wir möchten sie bei der Rekonstruktion ihrer Hütten
unterstützen mit der Anschaffung von Holzbalken- und brettern, Zinkplatten für die
Dächer sowie Plastikwänden, dazu 3 Decken pro Familie, Stromanschlüsse usw. Ausserdem werden wir die Kapazität der Kindertagesstätte um 20 Plätze erhöhen.
Wir hoffen sehr, dass Ihr diesen armen Familien helfen könnt.
Herzliche Grüße an alle.
Christian Aponte“

Liebe Freunde, dem ist meiner Ansicht nach nichts hinzuzufügen – die Bitte von
Christian Aponte gebe ich mit einem großen Danke im Voraus an Sie und Euch
weiter.
Liebe Grüße im Namen des gesamten Teams „Taten statt Worte e.V.“
Rainer Sanchez

Danke 2016

28. Januar 2017

Liebe Freunde und Förderer unserer Projekte,

vielen Dank für Ihre und Eure Spendenbereitschaft, vielen Dank für die großzügige Unterstützung unserer Projekte!

Dankesschreiben, im Januar 2017

Danke Weihnachtsmarkt 2016 !

1. Dezember 2016

Wir danken allen Besuchern des Barmstedter Weihnachtsmarktes 2016!

Wir konnten auf unserem Stand aus dem Verkauf von handgefertigten Taschen, Holz-Vögeln aus Guatemala, Mineralien und Schmuck und Ton-Töpfen, gestiftet von der Firma Kirschke aus Norderstedt, einen Betrag von 1650,50 Euro erwirtschaften.

Die Rasselbande hat aus dem Verkauf von Punsch, Waffeln, Schmalzbroten (auf leckerem Schwarzbrot, gespendet von der Stadtbäckerei Sass) und Weihnachtsgestecken einen Erlös von sage und schreibe 3400,00 Euro erwirtschaftet. Vielen herzlichen Dank für euer Engagement liebe Eltern der Rasselbanditen! 🙂

Der Gesamtbetrag von 5050,50 Euro kommt zu 100% unseren Projekten in Guatemala zu Gute.

Vielen Dank!

Taten statt Worte e.V.

30. November 2016

Ein Hinweis in eigener Sache

Wir sind jetzt ein gemeinnütziger Verein. Mit dem Bescheid vom 20.10.2016 wurde die Gemeinnützigkeit von Taten statt Worte e.V. anerkannt. Eintragungsnachricht vom Amtsgericht Pinneberg. Der Steuerbefreiungsbescheid vom Finanzamt Elmshorn. D.h. die Spendenbescheinigungen kommen nun nicht mehr von der evangelischen Kirche in Barmstedt, sondern direkt von unserm Verein Taten-statt-Worte e.V.

Unser Verein hat sich die folgende und hier nachzulesende Satzung gegeben. Zweck, Ziel, Aufgaben und Motto von „Taten statt Worte“ bleiben die Selben wie seit 37 Jahren: „Nachhaltige Hilfe für die Ärmsten der Armen dieser Welt“ und „jeder gespendete Cent kommt an“.

Erster Vorsitzender des Vereins ist Rainer Sanchez, 2. Vorsitzender ist Stefan Bolln, Kassenwart Christian Bornholdt und Beisitzer sind Gaby Sanchez, Angelika Bulla, Karin Landgraf-Schürmann, Maren Hansen, Helga Pergande und Andrea Marjanowic. Die Kassenprüfer stellen die Barmstedter evangelische Kirchengemeinde und der Verein Rasselbande e.V.

Ab 20.10.2016 werden die Spendenbescheinigungen vom Verein Taten statt Worte e.V. erstellt und nicht mehr wie bislang von der evangelischen Kirchengemeinde Barmstedt.

Siehe dazu auch den Jahresbericht 2016.

Wer Mitglied des Vereins Taten-statt-Worte e.V. werden will, kann sich schriftlich mit diesem Eintrittsformular als Mitglied anmelden. Die Mitgliedsbeiträge werden anders als die Spenden für Verwaltungsaufgaben verwand. Der Überschuß fließt auf das Spendenkonto.

Fragen bitte an kontakt@taten-statt-worte.org.

Der Vorstand
gez. Rainer Sanchez, Stefan Bolln

Barmstedter Bauernmarkt 2016

18. Oktober 2016

Wir danken den Besuchern des Barmstedter Bauermarktes 2016.2016-10-16 14.03.45-01

Bei unserer „Äpfelpressen und den Apfelsaft verkosten“ Aktion sind 3662016-10-16 14.03.51-01,39 Euro an Spenden zusammen gekommen. Vielen Dank dafür!

Der Betrag kommt unserem Partner in Guatemala zugute. Wir unterstützen dort unter anderem das Intituto „Rainer Sanchez“, eine Schule für junge Erwachsene und einen Kindergarten.

Erdrutsch in Guatemala

1. September 2016

Liebe Freunde,

wir möchten auf einen Bericht in der Barmstedter Zeitung hinweisen, den ihr mit diesem Link aufrufen könnt.

 

Außerplanmäßiger Bericht Mai 2015

16. Mai 2016

Taten statt Worte

1979 – 2016

Liebe Freunde und Förderer unserer Projekte,
mehrere außergewöhnliche und darum zeitnah berichtenswerte Ereignisse, zwei gute und ein tragisches, sind der Grund dieses außerplanmäßigen Schreibens. Ich beginne mit den guten.
Vor einigen Wochen bereiste eine deutsche Regierungsdelegation unter Leitung des parlamentarischen Staatssekretär im Ministerium für Entwicklungshilfe und wirtschaftliche Zusammenarbeit, Herrn Hans-Joachim Fustel, und neun hochrangigen Begleitern, darunter dem Leiter für Lateinamerika der Konrad Adenauer-Stiftung, dem Chefjuristen der Christoffer-Blindenmission, dem deutschen Botschafter und anderen unter anderen lateinamerikanischen Ländern auch Guatemala. Von der Botschaft wurden sie zu einem Besuch bei unsrerem Partner, CAINIMA, eingeladen. Laut unserem Partner muß dieser Besuch einen nachhaltig guten Eindruck auf alle Beteiligten gemacht haben. Vor allem das Schulprojekt ,,Instituto Rainer Sanchez“ habe eine sehr positive Resonanz gezeigt.
Das zweite erfreuliche Ereignis war der fast gleichzeitige Besuch der,,Zweiten Dame“ des Landes, der Gattin des Präsidenten, in unserer Kindertagesstätte ,,Lomas de Santa Faz“ im sozialen Brennpunkt und besonders gefährlichen Bezirk 18 von Guatemala-Stadt. Sie war
offenbar sehr beeindruckt von der außergewöhnlich guten Arbeit und dem Engagement der dort beschäftigten Frauen und lobte die Einrichtung mit der Feststellung, sie sei eine der besten im gesamten Land Guatemala.
Jeder und jede von Ihnen und Euch ist in dieses Lob eingeschlossen. Ohne Eure Hilfe wären diese Erlolge nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank von mir und allen meinen Mitarbeitern.

Ab jetzt zitiere ich in der Übersetzung ein Schreiben unseres Freundes und Leiters von CAFNIMA, des Arztes Dr. Christian Aponte:
„Die Mülldeponie ist ein tief eingeschnittenes Tal von einer zweistelligen Hektar Grösse inmitten der Millionenstadt Guatemala-City. Sie erhält den Abfall aus dem Großraum der Stadt und Umgebung. Das Gelände ist terassenförmig aufgebaut und wird auf verschiedenen Höhen gleichzeitig verfüllt. Dabei können zwischen der tiefsten und der höchsten Stufe bis zu 300 Meter Höhenunterschied existieren. Seit 1956 wird die Deponie verfüllt und bietet heute bis zu 10.000 Personen Arbeit durch Sammeln von Wertstoffen, deren Sortieren und
dem anschließenden Verkauf. In Guatemala gibt es keine Trennung von Materialien wie Metall, Plastik, Papier, Schuhen, Spielzeug, Glas oder anderen Produkten. Das Sammeln auf der Deponie erfolgt hierarchisch. Das heißt, auf den oberen Terassen arbeiten Sammler mit einer staatlichen Lizenz. Je weiter unten, desto jünger werden die Sammler bis zur untersten Stufe, wo die Jüngsten arbeiten, die aufgrund ihres Alters keine Lizenz bekommen, aber dennoch zum Lebensunterhalt der Familien beitragen müssen. Wenn ein Teil der Deponie bis auf Straßenniveau verfüllt ist, wird das Gelände durch den Staat verkauft, diesmal an eine englischstämmige sehr reiche Familie namens Mini, die das Gelände in Kleinstparzellen an die Armsten der Armen – die Müllsammler – verkauft.
Am 28. April 2016, gegen 12,30 schoss eine durch heftige Regenfülle ausgelöste riesige Schlammlawine durch den untersten Teil der Deponie und riss neben einer Planierraupe, einem vollbesetzten Mülllaster auch zwischen 100 und 200 dort tätige jugendliche Sammler mit sich. Das Video eines ähnlichen Ereignisses in 2012, wobei jedoch nur 4 Personen starben, kann auf http://picasa.google.com/ verfolgt werden. Das jetzige Ereignis war um ein Vielfaches stärker. Von den jetzt Fortgeschwemmten konnten lediglich 4 Tote und 19 Verletzte geborgen werden, der Rest verschwand auf immer, unter ihnen FRANCISCO GALLEGO, 15 Jahre alt, Student im Instituto R.S., Sekundarstufe, 8. Klasse. Mit ihm starben der Vater eines unserer Kindergartenkinder sowie der Großvaler eines weiteren unserer Studenten. Francisco war der älteste Sohn einer Maya-Familie, die aus Nebaj nach Guatemala-Stadt zugewandert war, auf der Suche nach einem besseren Leben. Franciscos Eltem arbeiteten ebenfalls auf der Deponie, allerdings als Inhaber einer staatlichen Lizenz auf einem höheren Niveau. Francisco war ein bescheidener und sehr freundlicher junger Mensch. Er repräsentierte die hart arbeitende ärmste Schicht Guatemalas, um sich ein menschenwürdiges Leben zu erwerben. Ihr ward Teil seines Lebens, seiner Hoffnung und Zeugen einer ungerechten Gesellschaft und Marginalisierung der indigenen Bevölkerung Guatemalas. Gott segne Francisco im Himmel, Francisco’s Familie und Euch alle.“
Soweit Christian Apontes Bericht. Er fährt jedoch fort:
„Aktuell benötigen die Helfer von CAFMMA einige Zeit, um mit Hilfe der Bewohnerkommites einen Status über Opfer, deren Angehörige und entstandene Schäden zu erheben. Hierbei fokussiert sich die Akuthilfe auf etwa 160 Familien, die besonderer Hilfe bedürfen. Wir möchten den Kommites helfen, die Terrains zu planieren, damit sie sich nicht bei jedem Regen in Schlammwüsten verwandeln, Mauem und Dächer zu reparieren, Abwässerkanäle, Frischwasserversorgung und Latrinen zu erstellen und ihnen legalen Schutz vermitteln,
damit ihnen ihre eh schon miserablen Unterkünfte aus Wellblech, Plastikplanen, Abfallholz und ähnlichem nicht streitig gemacht werden können. Wir schätzen den ersten finanziellen Bedarf auf  15 – 20.000 Dollar für das notwendige Material. Dürfen wir Sie und Euch um Unterstützung bitten? Danke für Eure Solidarität.
Christian Aponte“
Soweit unser Freund und Partner in Guatemala. Können wir uns angesichts dieser Ereignisse diesem Wunsch verschließen? Auch im Hinblick auf die Bescheidenheit der Bitte:
Das macht pro betroffener Familie gerade einmal 100 Dollar aus. Ich bitte auch im Namen meiner Mitarbeiter um Ihre und Eure Solidarität.
Ganz herzliche Grüße,

Rainer Sanchez